SAN YUAN - die Zeitlehre

Shownotes

SAN YUAN ist eine der jüngsten Lehren und eine der beliebtesten des klassischen FENG SHUI. Dem König WEN ca. 1.000 v.Chr. haben wir diese Lehre zu verdanken. Er war auch der König, der die Richtungsenergien von der „frühhimmlischen“ in die „späthimmlische Ordnung“ verändert hat. Die Schildkröte hat sie ihm offenbart und sie hat ihn zu einem Zahlenspiel inspiriert, das den so genannten „Flug der Sterne“ verriet. Den Chinesen nach, sind die CHI Qualitäten und die fünf Elemente stark von den Stellungen der „Sterne“ abhängig. Und muss man wissen, dass die Chinesen sehr Zahlen verliebt sind und den hellsten Himmelserscheinungen wie Sonne, Mond und den erdnahen Planeten Mars, Merkur, Venus, Jupiter und Saturn, aber auch dem Sternenbild „Großer Wagen“ und den „Plejaden“ schlichte Zahlen gaben. Die Europäer dagegen verwiesen bei Veränderungen am Himmel oder Erde gerne auf ihre Götter. Auch die Griechen erkannten gewisse Zusammenhänge und Einflüsse von den Sternen auf die Menschen und gaben deshalb den Himmelserscheinungen auch bestimmte Einflussqualitäten und Charaktere. Erstaunlich ist, dass die Qualitäts-, bzw. Charaktereigenschaften auf beiden Seiten gleich gedeutet wurden. Damals gab es ja noch keine Völkerbrücke von Ost nach West. Und doch ist z.B. der Planet Mars, dem griechischen Kriegsgott Ares und damit dem Streit und Ärger gewidmet. Und im Chinesischen ist der Mars als schlichter „Stern Nr. 3“, der so genannte „Streitstern“. Ähnlich verhält es sich beim Planeten Merkur, der dem griechischen Hermes gewidmet ist, dem Götterboten der Kaufleute und Händler. Im Chinesischen ist Merkur als „Stern Nr. 6“ für gute Verhandlungen und für himmlische Botschaften zuständig. Und die Venus wiederum, im griechischen Aphrodite, ist die Göttin der Liebe und der Familie. Im Chinesischen ist die Venus der „Stern Nr. 4“ und auch zuständig für die Einflüsse auf Familie und Nachwuchs. Nach der chinesischen Astrologie haben sogar das Sternenbild „Großer Wagen“ und die „Plejaden“ eine große Einflussnahme auf uns Menschen. Wieder zur Schildkröte und zu König WEN. Auf neun Panzerplatten (33 im Quadrat) haben sich unterschiedlich viele Schnecken festgesetzt. König WEN erkannte hier die Botschaft der Götter, den die Anzahl der Schnecken in jeder Richtung des Quadrats, war gleich, nämlich 15, also Quersumme 6, und das ist ja eine Botschaft des Himmels. Das Quadrat mit 33 Feldern nennt man LO SHU. Und mit den LO SHU Zahlen ließen sich nun die positiven und auch die negativen Felder berechnen. Der „Flug der Sterne“ ist ganz einfach. Es muss nur den Zahlen gefolgt werden und tut man das mit einem Stift, dann entsteht sogar ein gemalter Stern. Diese Zahlenmystik entsteht aber nur, wenn die Zahl 5 im mittleren Feld des Quadrates steht und wenn das Feld über der 5 den Süden darstellt, bzw. das unter der 5 den Norden. Das Feld rechts neben der 5 ist dann der Westen und links ist der Osten. Nur so erhält man den Flug der Sterne. Diese „5“ in der Mitte hat auch noch eine andere Bedeutung. Sie ist nämlich eine mystische Verbindung zwischen der früh- und der späthimmlischen Ordnung. Eine Erklärung würde jetzt aber den Rahmen sprengen. Auch in der SAN YUAN Lehre müssen wir Zyklen und Wandlungen berücksichtigen. Der Hauptzyklus, wir sprechen auch vom Periodenzyklus, wiederholt sich alle 180 Jahre, das entspricht der großen Planeten-Parade mit Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn und Neptun. Die Wandlungen der Elemente, bestimmt aber eine Periode von nur 20 Jahren. Sie wird bestimmt durch die große Konjunktion von Jupiter und Saturn. Insgesamt sind es also 9 Wandlungen alle 20 Jahre von einer CHI-Qualität zur anderen. Die letzte Zyklenwechsel war im Jahr 1863 zu 64. Der letzte Periodenwechsel von GEN (Erde) nach LI (Feuer) erfolgte im Jahr 2023 zu 24. Das Jahr 2023 stand noch unter der Periodenqualität 8, „GEN“, YANG Erde. Seit 2024 bis 2043 bestimmt nun die Periode 9, „LI“, das YANG Feuer über unser Schicksal.

Karl-Willy Wittstadt, Jahrgang 51, ist Schreinermeister, Betriebswirt, Innenarchitekt und Architekt, Schriftsteller und ist seit mehr als 20 Jahren Feng Shui-Experte; ausgebildet von dem weltweit anerkannten Großmeister für das klassische Feng Shui: Yap Cheng Hai.

Nach mehr als 20 Jahren intensiver Erfahrungen, bildet nun Karl-Willy Wittstadt zusammen mit seiner ehemaligen Mitarbeiterin und Kollegin Julia Ries, im Turtle-Fengshui-Institute in München Feng Shui-interessierte Schüler zu Feng Shui-Beratern und -Experten aus. Neben den klassischen Lehren WU XING, SAN HE, BA ZHAI, SAN YUAN wird dort auch die Speziallehre BA ZI gelehrt.

Julia Ries betreibt zusammen mit Kerstin Trüdinger den sehr erfolgreichen Podcast „Feng Shui isst man nicht mit Stäbchen“. Nun veröffentlicht auch Karl-Willy Wittstadt bei true podcast productions seinen Podcast FENG SHUI WISDOM, in dem ihr viel interessantes Hintergrundwissen über die Historie des klassischen Feng Shui, über alte und neue Meister und über so manches Geheimnis rund um Feng Shui erfahren könnt.

🎏 Infos zu den Seminaren, Termine und Anmeldungen in 2026 findet ihr auf www.turtle-fengshui.de

📧 Anmeldungen bitte an: mail@turtle-fengshui.de 📲 Mehr Tipps zu Feng Shui findet ihr auf Instagram podcast.fengshui

📖 Leseempfehlung: Tag der Drachen, Charles William Widtown (Pseudonym von Karl-Willy Wittstadt), im Novum Verlag office@novumverlag.com

Allgemeine Fragen, Anregungen und Feedback könnt ihr auch an mail@turtle-fengshui.de schicken.

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